Differenzialdiagnose

Als Differenzialdiagnose bezeichnet man Erkrankungen mit ähnlicher oder fast identischen Symptomen. Diese wird vom Therapeuten neben der eigentlichen Diagnose als weitere mögliche Ursache der Patientenbeschwerden in Betracht gezogen.

Fremdanamnese

Die Fremdanamnese beinhaltet Angaben zur Krankengeschichte durch Angehörige, Bekannte oder sonstige Dritte, wie auch Ärztinnen oder Einrichtungen, in denen der betreffende war.

ICD

Um medizinische Diagnosen und Behandlungen zu strukturieren und einheitlich zu benennen, wurden ICD- und OPS-Codes geschaffen.

Der ICD-Code ist ein weltweit anerkanntes System, mit dem medizinische Diagnosen einheitlich benannt werden. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten“. Neben der derzeit gültigen Version ICD-10 ist im Januar 2022 die neue Version ICD-11 in Kraft getreten. Für eine Übergangsfrist von 5 Jahren sind beide Versionen verwendbar. Bis die ICD-11 in Deutschland eingeführt ist, wird weiter nach ICD-10 verschlüsselt.

(Quelle Bundesministerium für Gesundheit)

Monotherapie

Oft wird eine Therapie mit mehreren Mitteln durchgeführt. So werden Medikamente mit Gesprächstherapie kombiniert oder mehrere Medikamente  zur Behandlung einer Erkrankung. Bei der Monotherapie kommt nur ein Therapieprinzip zum Einsatz, bzw. nur ein Medikament.

Neuroleptika

Neuroleptika sind Medikamente aus der Gruppe der Psychopharmaka, die vornehmlich zur Behandlung psychotischer Störungen und Schizophrenie eingesetzt werden. Weitere Indikationen sind Manie, Depressionen, einzelne Persönlichkeitsstörungen und weitere psychischen Erkrankungen.

Neurose

Mit Neurose wird eine psychische Störung bezeichnet, die keine organische Ursache hat, sondern rein psychogen ist. Im Gegensatz zur Psychose ist die betroffene Person sich darüber im Klaren, dass es sich um eine Störung handelt.

Nootropica

Dies sind Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel, denen eine vorteilhafte Wirkung auf das zentrale Nervensystem zugesprochen wird. Sie sind meist weniger wirkungsvoll als Medikamente, haben dementsprechend auch weniger bis keine nennenswerten Nebenwirkungen.

peripartal

„Peripartal“ ist ein lateinischer Begriff, der sich auf die Zeit um die Geburt herum bezieht und die Phase der späten Schwangerschaft bis kurz nach der Geburt umfasst. Es wird verwendet, um verschiedene Zustände und Erkrankungen zu beschreiben, die während dieses Zeitraums auftreten können, wie die peripartale Depression (eine psychische Erkrankung) oder die peripartale Kardiomyopathie (eine Herzschwäche).

Persönlichkeitsstörung

Persönlichkeitsstörungen betreffen das ganze Wesen und sind vor allem Interaktionsstörungen, da sie vor allem den Austausch mit der Umwelt betreffen. Allen gemein die Unvereinbarkeit des daraus resultierenden Handelns mit den kulturellen Gepflogenheiten. Zudem ist der Beginn in der Jugend, das stabile und lückenlose Auftreten und die meist nicht gegebene Einsicht charakteristisch.