ICD-10 und DSM V

Die ICD-10 und DSM-V teilen die psychischen Störungen im Wesentlichen nach phänomenologischen Gesichtspunkten ein. Hier spielen Symptomatik, Schweregrad, Krankheitsdauer und Rückfallrisiko eine Rolle. Weiterhin werden hier auch die organischen Störungen gesondert behandelt.

Im Folgenden sind die Hauptgruppen der ICD-10 aufgeführt:

F00-F09    organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
F10-F19    Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
F20-F29    Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
F30-F39    affektive Störungen
F40-F48    neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
F50-F59    Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
F60-F69    Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
F70-F79    Intelligenzminderung
F80-F89    Entwicklungsstörungen
F90-F98    Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit Und Jugend
F99    nicht näher bezeichnete psychische Störungen

Im Folgenden werden wir uns mit Erstgespräch, Krankengeschichte, Diagnostik und Befunddokumentation in der psychologischen Praxis beschäftigen.

GLÜCKWUNSCH! Du hast die erste Lektion – Systematik – geschafft.

Lass‘ mich Dir ein paar Fragen zum Verständnis stellen:

Aus welchen drei Bereichen besteht das triadische System?

Im triadischen System gibt es drei Bereiche

  • die organischen Störungen
  • die endogenen Störungen
  • die psychogenen Störungen
In welche fünf Bereiche teilt man die psychogenen Störungen heute ein?
  • Belastungs- und Anpassungsstörungen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Konversionen oder dissoziative Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
Nach welchem System teilt man die psychischen Störungen heute ein?

Heute teilt man die psychischen Störungen nach der ICD ein, derzeit in der Version 10

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