{"id":2569,"date":"2015-12-07T16:51:42","date_gmt":"2015-12-07T14:51:42","guid":{"rendered":"http:\/\/mein-pegasus.de\/?p=2569"},"modified":"2025-03-26T12:11:55","modified_gmt":"2025-03-26T11:11:55","slug":"2569-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hppsycho.de\/mediathek\/2015\/12\/07\/2569-2\/","title":{"rendered":"\u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte der Psychologie"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden findest Du eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte der Psychologie, oder besser gesagt, eine Geschichte \u00fcber die Entdeckung des menschlichen Geistes und K\u00f6rpers.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>um 385 v.Chr.<\/strong> &#8211; Platon geht von angeborenen Vorstellungen aus. Er sieht das Gehirn als Sitz der mentalen Prozesse an.<\/p>\n<p><strong>um 335 v. Chr.<\/strong> &#8211; Aristoteles bestreitet die Existenz angeborener Vorstellungen. Er sieht das Herz als Zentrum seelischer und geistiger Funktionen.<\/p>\n<p><strong>um 40 n. Chr. &#8211; <\/strong>Ankn\u00fcpfend an Jesus von Nazareth erhebt Paulus von Tassus durch die Verbindung j\u00fcdischen, neuplatonischen und christlichen Gedankengutes die F\u00e4higkeit der Seele zum Glauben \u00fcber den im Geist lokalisierten Verstand.<\/p>\n<p><strong>um 400<\/strong> &#8211; In seinen &#8222;Confessiones&#8220; bestimmt Augustinus die emotionale Introspektion als zentrales Mittel der Gotteserkenntnis und Welterfahrung.<\/p>\n<p><strong>um 1020<\/strong> &#8211; Der persische Philosoph und Mediziner Avicenna entwirft eine differenzierte Hierarchie \u00e4u\u00dferer und innerer Sinne(soperationen).<\/p>\n<p><strong>um 1270<\/strong> &#8211; Thomas von Aquin sieht die sinnliche Erkenntnis gegen\u00fcber Glaube und Verstand als gleichberechtigten Weg zur (Gottes-)Erkenntnis.<\/p>\n<p><strong>um 1330<\/strong> &#8211; William von Ockham hebt die F\u00e4higkeit des Verstandes hervor, Sinneseindr\u00fccke zu ordnen und zu kategorisieren.<\/p>\n<p><strong>1604<\/strong> &#8211; Johannes Kepler beschreibt Umkehrbilder auf der Netzhaut: Er erkennt, dass das Abbild der Welt dort eigentlich auf dem Kopf zu stehen kommt. (Erst das Gehirn &#8222;lernt&#8220; diesen Fehler zu kompensieren.)<\/p>\n<p><strong>1605<\/strong> &#8211; &#8222;The Proficiency and Advancement of Learning&#8220; (dtsch. &#8222;\u00dcber die W\u00fcrde und den Fortgang der Wissenschaften&#8220;) von Francis Bacon erscheint. Er geh\u00f6rt damit zu den Begr\u00fcndern des auf die Kenntnis von Naturgesetzen gest\u00fctzten Empirismus.<\/p>\n<p><strong>1637<\/strong> &#8211; Der franz\u00f6sische Philosoph und Mathematiker Ren\u00e9 Descartes, der von der Dualit\u00e4t von K\u00f6rper und Geist und der Lehre der angeborenen Ideen ausgeht, ver\u00f6ffentlicht &#8222;Discours de la m\u00e9thode&#8220; (dtsch. &#8222;Abhandlung \u00fcber die Methode, richtig zu denken, und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen.&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1690<\/strong> &#8211; Der britische Philosoph John Locke, der Descartes&#8216; Ansicht von den angeborenen Ideen ablehnt und den Geist bei der Geburt mit einer Tabula rasa vergleicht, ver\u00f6ffentlicht &#8222;An Essay Concerning Human Understanding&#8220; (dtsch. &#8222;\u00dcber den menschlichen Verstand&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1774<\/strong> &#8211; Der \u00f6sterreichische Mediziner Franz Mesmer entwickelte die Theorie des animalischen Magnetismus (sp\u00e4ter Mesmerismus und Hypnose genannt). Ab<br \/>\n<strong>1777<\/strong>\u00a0 &#8211; darf er nicht mehr in Wien als Arzt praktizieren.<\/p>\n<p><strong>1775<\/strong> &#8211; Der Z\u00fcricher Theologe Lavater ver\u00f6ffentlicht den ersten der vier B\u00e4nde seines Hauptwerkes &#8222;Physiognomische Fragmente zur Bef\u00f6rderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe&#8220;, das schon zu seinen Lebzeiten umstritten ist.<\/p>\n<p><strong>1782<\/strong> &#8211; Karl Philipp Moritz ver\u00f6ffentlicht &#8222;Anton Reiser. Ein psychologischer Roman&#8220;. Moritz ist auch der Herausgeber des &#8222;Magazins f\u00fcr Erfahrungsseelenkunde&#8220;, einer ersten psychologischen Zeitschrift in Deutschland.<\/p>\n<p><strong>1793<\/strong> &#8211; Philippe Pinel befreit die ersten geisteskranken Patienten von ihren Ketten im Pariser Spital Bic\u00eatre und setzt sich f\u00fcr eine menschlichere Behandlung von Geisteskranken ein.<\/p>\n<p><strong>1808<\/strong> &#8211; Der Mediziner Franz Josef Gall vertritt die Annahme, dass die Sch\u00e4delform eines Menschen auf bestimmte Charaktereigenschaften hinweist (&#8222;Phrenologie&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1824<\/strong> &#8211; Johann Friedrich Herbart ver\u00f6ffentlicht sein Lehrbuch &#8222;Psychologie als Wissenschaft, neu gegr\u00fcndet auf Erfahrung, Metaphysik und Mathematik&#8220; und tr\u00e4gt damit zur Etablierung einer naturwissenschaftlich ausgerichteten Psychologie bei.<\/p>\n<p><strong>1834<\/strong> &#8211; &#8222;\u00dcber den Tastsinn&#8220; von Ernst Heinrich Weber erscheint. In dieser Schrift erl\u00e4utert er das sp\u00e4ter nach ihm benannte &#8222;Webersche Gesetz&#8220;, das die Beziehung zwischen einem eben noch feststellbaren Reizunterschied und einem Standardreiz definiert.<\/p>\n<p><strong>1845<\/strong> &#8211; Wilhelm Griesinger pr\u00e4gt die Auffassung, dass Geisteskrankheiten Gehirnkrankheiten sind, ihre Behandlung f\u00e4llt damit in die Zust\u00e4ndigkeit der Neurologie und Psychiatrie.<\/p>\n<p><strong>1848<\/strong> &#8211; Der Eisenbahnarbeiter Phineas Gage erleidet eine schwere Hirnverletzung. W\u00e4hrend seine intellektuellen F\u00e4higkeiten und sein Ged\u00e4chtnis intakt bleiben, \u00e4ndert sich seine Pers\u00f6nlichkeit grundlegend.<\/p>\n<p><strong>1859<\/strong> &#8211; &#8222;\u00dcber den Ursprung der Arten durch nat\u00fcrliche Zuchtwahl&#8220; von Charles Darwin erscheint. Das Werk fasst seine fr\u00fcheren Arbeiten \u00fcber die Evolutionstheorie zusammen.<\/p>\n<p><strong>1860<\/strong> &#8211; Begr\u00fcndung der Psychophysik durch Gustav Theodor Fechner mit dem Werk &#8222;Elemente der Psychophysik&#8220;. Er besch\u00e4ftigt sich mit den Zusammenh\u00e4ngen zwischen physischen Reizen und psychischem Erleben.<\/p>\n<p><strong>1861<\/strong> &#8211; Der franz\u00f6sische Mediziner Paul Broca entdeckt ein Gebiet im linken Frontallappen des Gehirns, das von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Sprachproduktion ist (&#8222;Broca-Zentrum&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1869<\/strong> &#8211; In &#8222;Hereditary Genius&#8220; (dtsch. &#8222;Genie und Vererbung&#8220;) vertritt Francis Galton, Cousin von Charles Darwin, die Annahme, dass Intelligenz vererbt wird.<br \/>\n<strong>1876<\/strong> pr\u00e4gt er den Ausdruck &#8222;nature and nurture&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1874<\/strong> &#8211; Carl Wernicke, deutscher Neurologe und Psychiater, zeigt, dass die Verletzung spezifischer Areale im linken Temporallappen die F\u00e4higkeit, gesprochene oder geschriebene Sprache zu verstehen oder zu produzieren, st\u00f6rt (&#8222;Wernicke-Sprachzentrum&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1875<\/strong> &#8211; Wilhelm Dilthey vertritt in &#8222;Psychologie als Erfahrungswissenschaft&#8220; eine ph\u00e4nomenologisch ausgerichtete Psychologie.<\/p>\n<p><strong>1879<\/strong> &#8211; Wilhelm Wundt gr\u00fcndet in Leipzig das erste psychologische Labor und begr\u00fcndet die experimentelle Psychologie. Durch diese Institutionalisierung der Psychologie schaffen er und seine Mitarbeiter die Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung des Faches im 20. Jahrhundert.<\/p>\n<p><strong>1883<\/strong> &#8211; Emil Kraepelin ver\u00f6ffentlicht seine Klassifikation geistiger St\u00f6rungen, die weltweit \u00fcbernommen wird und erst in j\u00fcngerer Zeit durch neuere Klassifikationen der World Health Organization und der American Psychiatric Association abgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p><strong>1885<\/strong> &#8211; &#8222;\u00dcber das Ged\u00e4chtnis&#8220; von Hermann Ebbinghaus erscheint. Das Werk enth\u00e4lt seine Forschungen zu Lernen und Ged\u00e4chtnis sowie die Vergessenskurve.<\/p>\n<p><strong>1889<\/strong> &#8211; Der erste internationale Psychologenkongress findet in Paris statt.<\/p>\n<p><strong>1890<\/strong> &#8211; Christian von Ehrenfels ver\u00f6ffentlicht &#8222;\u00dcber Gestaltqualit\u00e4ten&#8220; und begr\u00fcndet damit die Grazer Schule der Gestaltpsychologie.<\/p>\n<p><strong>1890<\/strong> &#8211; William James, Philosoph und Psychologe an der Harvard University, ver\u00f6ffentlicht &#8222;Principles of Psychology&#8220; (dtsch. &#8222;Prinzipien der Psychologie&#8220;). In dieser Schrift beschreibt er die Psychologie als &#8222;Wissenschaft vom geistigen Leben&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1892<\/strong> &#8211; Gr\u00fcndung der American Psychological Association (APA) durch den Wundt-Sch\u00fcler G. Stanley Hall.<br \/>\n<strong>1894<\/strong> &#8211; Hermann von Helmholtz grenzt die Psychologie als eigenst\u00e4ndiges Forschungsgebiet von der Physik und der Physiologie ab.<\/p>\n<p><strong>1896<\/strong> &#8211; Gr\u00fcndung eines psychophysiologischen Labors in W\u00fcrzburg durch Oswald K\u00fclpe. Die sog. &#8222;W\u00fcrzburger Schule&#8220; erforscht experimentell h\u00f6here geistige Funktionen.<\/p>\n<p><strong>1896<\/strong> &#8211; In dem bahnbrechenden Aufsatz &#8222;The Reflex Arc Concept in Psychology&#8220; fordert John Dewey, den Reflexbogen (an Stelle von isolierten Reizen und Reaktionen) zur grundlegenden Untersuchungseinheit zu machen. Er begr\u00fcndet damit die psychologische Schule des Funktionalismus.<\/p>\n<p><strong>1898<\/strong> &#8211; Edward L. Thorndike stellt in &#8222;Animal Intelligence&#8220; seine Lernexperimente mit Katzen im sog. &#8222;Problemk\u00e4fig&#8220; dar. 1905 beschreibt er das &#8222;Law of Effects&#8220; (dtsch. &#8222;Gesetz des Effekts&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1900<\/strong> &#8211; William Stern legt mit seiner Schrift &#8222;\u00dcber Psychologie der individuellen Differenzen&#8220; den Grundstein zur Pers\u00f6nlichkeitspsychologie.<br \/>\nSigmund Freud ver\u00f6ffentlicht &#8222;Die Traumdeutung&#8220;, sein wichtigstes theoretisches Werk \u00fcber die Psychoanalyse. Bahnbrechend, obwohl heute umstritten, werden seine Theorien zum Trieb, zur menschlichen Entwicklung und zum Aufbau der Psyche. Zu seinen Sch\u00fclern z\u00e4hlen u. a. Alfred Adler, Carl Gustav Jung und Sandor Ferenczi.<\/p>\n<p><strong>1904<\/strong> &#8211; Auf dem &#8222;1. Kongress f\u00fcr experimentelle Psychologie&#8220; in Gie\u00dfen wird die &#8222;Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Psychologie&#8220; (DGPs) in Gie\u00dfen gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>1905<\/strong> &#8211; Ivan Petrovitch Pawlow ver\u00f6ffentlicht seine ersten Studien zum klassischen Konditionieren von Tieren. Ber\u00fchmt wird der &#8222;Pawlowsche Hund&#8220;, der mit Speichelfluss auf das Klingeln einer Glocke reagiert.<\/p>\n<p><strong>1905<\/strong> &#8211; Wilhelm Wundt gibt die Zeitschrift &#8222;Psychologische Studien&#8220; als Fortsetzung der &#8222;Philosophischen Studien&#8220; heraus.<br \/>\nAlfred Binet und Theodore Simon entwickeln den ersten Intelligenztest.<\/p>\n<p><strong>1907<\/strong> &#8211; &#8222;Das Pferd des Herrn von Osten&#8220; von Carl Stumpf und seinem Mitarbeiter Oskar Pfungst erscheint: Das Pferd, der &#8222;kluge Hans&#8220;, konnte rechnen und schreiben: Pfungst zeigte jedoch den Einfluss nichtsprachlicher Signale des Aufgabenstellers \u2014 und damit einen unbeabsichtigten &#8222;Versuchsleitereffekt&#8220; \u2014 auf.<\/p>\n<p><strong>1910<\/strong> &#8211; Max Wertheimer beginnt in Frankfurt mit experimentellen Untersuchungen zum sog. Phi-Ph\u00e4nomen, eine Bewegungst\u00e4uschung, bei der abwechselnd blinkende unbewegte Lichtpunkte als ein sich bewegendes Licht wahrgenommen werden.<\/p>\n<p><strong>1911<\/strong> &#8211; Carl Gustav Jung ver\u00f6ffentlicht \u201cWandlungen und Symbole der Libido\u201d; die von Freud abweichende Libido-Theorie f\u00fchrt zur Trennung. Jung begr\u00fcndete die analytische Schule der Psychologie als eigene tiefenpsychologische Richtung.<\/p>\n<p><strong>1912<\/strong> &#8211; &#8222;\u00dcber den nerv\u00f6sen Charakter&#8220; von Alfred Adler erscheint. Nach der Trennung von Freud begr\u00fcndet Adler die tiefenpsychologische Schule der Individualpsychologie.<br \/>\nMax Wertheimer ver\u00f6ffentlicht &#8222;Experimentelle Studien \u00fcber das Sehen von Bewegung&#8220;, Grundstein f\u00fcr die Theorien und Studien der Frankfurter\/Berliner Schule der Gestaltpsychologie.<\/p>\n<p><strong>1913<\/strong> &#8211; George Herbert Mead ver\u00f6ffentlicht &#8222;The Social Self&#8220;.<br \/>\nWolfgang K\u00f6hler beginnt auf Teneriffa, Schimpansen zu beobachten. 1921 fasst er seine Ergebnisse in &#8222;Intelligenzpr\u00fcfungen an Menschenaffen&#8220; zusammen.<\/p>\n<p><strong>1916<\/strong> &#8211; Das &#8222;Journal of Experimental Psychology&#8220; erscheint erstmals.<\/p>\n<p><strong>1919<\/strong> &#8211; John B. Watson ver\u00f6ffentlicht &#8222;Psychology from the standpoint of a behaviorist&#8220;, Grundlage der behavioristischen Psychologie, die die Psychologie in den USA in den n\u00e4chsten Jahrzehnten bestimmen sollte.<\/p>\n<p><strong>1920<\/strong> &#8211; John B. Watson und Rosalie Rayner berichten \u00fcber die konditionierte Angstreaktion bei einem Kind (&#8222;Der kleine Albert&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1921<\/strong> &#8211; Der Schweizer Psychiater Hermann Rorschach entwickelt das erste Formdeuteverfahren, den Rorschach-Test.<\/p>\n<p><strong>1922<\/strong> &#8211; Die Zeitschrift &#8222;Psychologische Forschung&#8220; erscheint erstmals und wird bald darauf zum zentralen Organ der Gestaltpsychologie.<\/p>\n<p><strong>1923<\/strong> &#8211; Max Wertheimer legt in &#8222;Untersuchungen zur Lehre von der Gestalt&#8220; die sog. Gestaltgesetze vor.<br \/>\nDer Entwicklungspsychologe Jean Piaget ver\u00f6ffentlicht &#8222;Denken und Sprechen des Kindes&#8220;. Piaget gilt als gro\u00dfer Vordenker der Entwicklungspsychologie.<br \/>\nJakob Moreno ver\u00f6ffentlicht &#8222;Das Stegreiftheater&#8220;, ein neues gruppentherapeutisches Theaterkonzept. Der Arzt und Psychotherapeut gilt als Begr\u00fcnder des Psychodramas und der Soziometrie.<\/p>\n<p><strong>1926<\/strong> &#8211; Gr\u00fcndung der &#8222;Psychotechnischen Zeitschrift&#8220;. Die Zwanziger Jahre sind die Bl\u00fctezeit der Psychotechnik, die sich neben Eignungsuntersuchungen (z. B. an Stra\u00dfenbahnfahrern) auch der Unfallvermeidung widmet.<\/p>\n<p><strong>1927<\/strong> &#8211; &#8222;Einf\u00fchrung in die Technik der Kinderanalyse&#8220; von Anna Freud erscheint. Sie diskutiert in diesem Werk die Psychoanalyse bei der Behandlung von Kindern.<\/p>\n<p><strong>1928<\/strong> &#8211; &#8222;Kindheit und Jugend&#8220; von Charlotte B\u00fchler erscheint. Gemeinsam mit Hildegard Hetzer ver\u00f6ffentlicht sie sp\u00e4ter den &#8222;B\u00fchler-Hetzer-Kleinkinder-Test&#8220; (BHKT)<\/p>\n<p><strong>1929<\/strong> &#8211; Wolfgang K\u00f6hler ver\u00f6ffentlicht &#8222;Gestaltpsychologie&#8220;. Das Werk enth\u00e4lt eine Kritik am Behaviourismus und die grundlegenden Positionen der Gestalttheorie.<br \/>\nPaul F. Lazarsfeld ver\u00f6ffentlicht sein &#8222;Statistisches Praktikum f\u00fcr Psychologen und Lehrer&#8220;. Nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1935 arbeitet er dort als Rundfunkforscher und Professor f\u00fcr Soziologie und begr\u00fcndet die moderne Kommunikationsforschung.<\/p>\n<p><strong>1932<\/strong> &#8211; &#8222;The Wisdom of the Body&#8220; von Walter B. Cannon erscheint. In diesem Werk pr\u00e4gt er den Begriff &#8222;Hom\u00f6ostase&#8220;, diskutiert das Prinzip &#8222;Kampf oder Flucht&#8220; und identifiziert hormonelle Ver\u00e4nderungen bei Stress.<\/p>\n<p><strong>1933<\/strong> &#8211; &#8222;Die Arbeitslosen von Marienthal&#8220; erscheint, eine inhaltlich und methodisch wegweisende Studie von Marie Jahoda, Hans Zeisel und Paul F. Lazarsfeld.<br \/>\nNach der Machtergreifung der Nationalsozialisten werden durch rassistische Beamtengesetze politische Gegner und Wissenschaftler j\u00fcdischer Herkunft in die Emigration gezwungen. In der Psychologie betrifft dies etwa ein Drittel der Professorenschaft, darunter William Stern, Max Wertheimer, Kurt Lewin, Karl Duncker, Fritz Heider, Charlotte und Karl B\u00fchler, Paul Lazarsfeld, Wolfgang K\u00f6hler. Andere werden in Konzentrationslagern ermordet (Otto Selz).<\/p>\n<p><strong>1935<\/strong> &#8211; Christiana Morgan und Henry Murray entwickeln den &#8222;Thematischen Apperzeptionstest&#8220; (TAT).<\/p>\n<p><strong>1936<\/strong> &#8211; Kurt Lewin, einer der bedeutendsten Psychologen des 20. Jahrhunderts, ver\u00f6ffentlicht &#8222;Principles of Topological Psychology&#8220;. Neben der Feldtheorie gilt er auch als Mitbegr\u00fcnder einer experimentellen Sozialpsychologie und pr\u00e4gte den Begriff der Gruppendynamik.<\/p>\n<p>Wolfgang Metzger stellt in &#8222;Gesetze des Sehens&#8220; eine umfassende Sammlung gestaltpsychologischer Wahrnehmungsph\u00e4nomene vor.<br \/>\nMuzafer Sherif besch\u00e4ftigt sich in &#8222;The Psycholgy of Social Norms&#8220; experimentell mit der Entstehung von Gruppennormen und stellt damit eine Verbindung von Psychologie und Soziologie her.<\/p>\n<p><strong>1938<\/strong> &#8211; B. F. Skinner beschreibt in &#8220; The Behaviour of Animals&#8220; das operante Konditionieren bei Tieren.<br \/>\nLouis L. Thurstone beschreibt in &#8222;Primary Mental Abilities&#8220; sieben grundlegende geistige F\u00e4higkeiten.<br \/>\nLetzter Kongress der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus.<br \/>\nSigmund Freud emigriert von Wien nach London und stirbt dort im Jahr 1939.<\/p>\n<p><strong>1939<\/strong> &#8211; David Wechsler entwickelt den Wechsler-Bellevue-Intelligenztest. Auf der Grundlage dieses Tests wird sp\u00e4ter der Hamburg-Wechsler-Intelligenztest f\u00fcr Kinder (HAWIK) und der Hamburg-Wechsler-Intelligenztests f\u00fcr Erwachsene (HAWIE) entwickelt.<br \/>\nMit Beginn des Zweiten Weltkrieges stellen einige Hochschullehrer ihre Arbeit in den Dienst des NS-Regimes (u. a. wehrpsychologische Untersuchungen).<\/p>\n<p><strong>1941<\/strong> &#8211; Mit der milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung im Dritten Reich finden Psychologen in den Streitkr\u00e4ften vermehrt Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr ihr Fach. Diese Entwicklung findet auch berufspolitisch Ausdruck: Die Diplom-Pr\u00fcfungsordnung f\u00fcr Psychologie tritt in Kraft. Studierende k\u00f6nnen nun den akademischen Grad &#8222;Diplom-Psychologe&#8220; erwerben.<\/p>\n<p><strong>1943<\/strong> &#8211; Starke Hathaway und J. Charnley McKinley ver\u00f6ffentlichen den Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI).<\/p>\n<p><strong>1944<\/strong> &#8211; Fritz Heider und Marianne Simmel ver\u00f6ffentlichen ihre experimentellen Studien zur Zuschreibung von Handlungsabsichten.<\/p>\n<p><strong>1945<\/strong> &#8211; Nach der Kapitulation wurden zuerst alle Universit\u00e4ten geschlossen. Einige nicht zerst\u00f6rte Hochschulen konnten jedoch schon bald darauf wieder mit der Psychologie-Ausbildung beginnen.<br \/>\nKaren Horney kritisiert Freuds Theorie der weiblichen sexuellen Entwicklung in &#8222;Unsere inneren Konflikte&#8220;<\/p>\n<p><strong>1946<\/strong> &#8211; In Hamburg wird der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) gegr\u00fcndet (heute Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen).<\/p>\n<p><strong>1948<\/strong> &#8211; Alfred Kinsey und seine Mitarbeiter ver\u00f6ffentlichen &#8222;Das sexuelle Verhalten des Mannes&#8220;.<br \/>\nB. F. Skinner ver\u00f6ffentlicht den Roman &#8222;Walden Two&#8220;, in dem er eine fiktive Gesellschaft beschreibt, die auf positiver Verst\u00e4rkung beruht.<\/p>\n<p><strong>1949<\/strong> &#8211; Raymond B. Cattell publiziert den 16 Pers\u00f6nlichkeitsfaktoren-Test (16-PF).<br \/>\nUnter dem Titel &#8222;Yale Studies in Attitude and Communication&#8220; ver\u00f6ffentlichen Carl Hovland und seine Mitarbeiter experimentelle Studien zur Einstellungs\u00e4nderung, die ihren Ausgangspunkt in Experimenten zur Massenkommunikation an US-Soldaten w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges haben.<\/p>\n<p><strong>1950<\/strong> &#8211; Solomon Asch ver\u00f6ffentlicht seine Studien zum Konformit\u00e4tsdruck in Gruppen.<br \/>\nErik Erikson beschreibt in &#8222;Kindheit und Gesellschaft&#8220; die Stadien der psychosozialen Entwicklung.<br \/>\nTheodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson und R. Nevitt Sanford beschreiben in &#8222;The Authoritarian Personality&#8220; (dtsch. &#8222;Die autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeit&#8220;) die Mentalit\u00e4t des faschistischen Per\u00f6nlichkeitstypus in Anlehnung an das Konzept der &#8222;autorit\u00e4ren Pers\u00f6nlichkeit&#8220; der Frankfurter Schule (Wilhelm Reich, Erich Fromm, Max Horkheimer, Herbert Marcuse) in den 30er Jahren.<\/p>\n<p><strong>1951<\/strong> &#8211; Der Arzt und Psychoanalytiker Fritz Perls ver\u00f6ffentlicht &#8222;Gestalt Therapy&#8220;. Gemeinsam mit seiner Frau Lore Posner und dem P\u00e4dagogen und Philosophen Paul Goodman legt er den Grundstein f\u00fcr die Entwicklung der Gestalttherapie.<br \/>\nDer humanistische Psychologe und Psychotherapeut Carl Rogers ver\u00f6ffentlicht &#8222;Die klientenzentrierte Gespr\u00e4chspsychotherapie&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1954<\/strong> &#8211; Abraham Maslow beschreibt in &#8222;Motivation and Personality&#8220; eine Hierarchie menschlicher Bed\u00fcrfnisse.<br \/>\n&#8222;The Nature of Prejudice&#8220; von Gordon Allport erscheint.<br \/>\nMuzafer Sherif ver\u00f6ffentlicht in &#8222;The Robber&#8217;s Cave Experiment&#8220; die ersten Ergebnisse seiner Studie zu Intergruppenprozessen und -konflikten in einem Jugendlager.<br \/>\nDer belgische Psychologe Albert Michotte publiziert seine experimentellen Studien zur Wahrnehmung von Kausalit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>1955<\/strong> &#8211; Die Psychoanalytikerin Ruth Cohn nutzt in einem Workshop erstmals die Methode der &#8222;Themenzentrierten Interaktion&#8220;. Im Vordergrund der Methode steht der Kontakt mit den Menschen, mit denen ein Thema besprochen wird.<\/p>\n<p><strong>1956<\/strong> &#8211; Erich Fromm ver\u00f6ffentlicht &#8222;Die Kunst des Liebens&#8220;. Zwar betrachtet der Psychoanalytiker Fromm auch die im Menschen wurzelnden dynamischen Kr\u00e4fte, als wesentlich erkennt er jedoch die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse, den &#8222;Gesellschafts-Charakter&#8220;.<br \/>\nGeorge Miller ver\u00f6ffentlicht &#8222;The Magical Number Seven, Plus or Minus Two: Some Limits on Our Capacity for Information Processing&#8220;, und pr\u00e4gt den Begriff &#8222;Chunking&#8220; f\u00fcr die Ged\u00e4chtnisforschung.<\/p>\n<p><strong>1957<\/strong> &#8211; &#8222;Gruppendynamik. Kritik der Massenpsychologie&#8220; von Peter R. Hofst\u00e4tter erscheint, eine popul\u00e4re Einf\u00fchrung in die Sozialpsychologie.<br \/>\nLeon Festinger ver\u00f6ffentlicht &#8222;A Theory of Cognitive Dissonance&#8220;. Die Theorie der kognitiven Dissonanz regt als einflussreichste aller aus der Gestaltpsychologie hervorgegangenen kognitiven Konsistenztheorien zahlreiche empirische Studien an.<br \/>\nEric Berne begr\u00fcndet mit der Ver\u00f6ffentlichung seines Artikels &#8222;Transactional Analysis: A New and Effective Method of Group Therapy&#8220; die Transaktionsanalyse.<\/p>\n<p><strong>1958<\/strong> &#8211; Lawrence Kohlberg entwickelt, aufbauend auf Piagets Arbeiten, sein Stufenmodell der Moralentwicklung.<br \/>\nFritz Heider fasst in &#8222;The Psychology of Interpersonal Relations&#8220; (dtsch. &#8222;Psychologie der interpersonalen Beziehungen&#8220;) seine Forschungsergebnisse zum interpersonalen Gleichgewicht in sozialen Beziehungen zusammen.<\/p>\n<p><strong>1959<\/strong> &#8211; In seinem Artikel &#8222;The Nature of Love&#8220; stellt Harry Harlow seine Studien zum Bindungsverhalten von Affen vor.<br \/>\nIn &#8222;Verbal Behavior&#8220; kritisiert Noam Chomsky Skinners behavioristischen Ansatz in der Sprachpsychologie.<br \/>\nViktor Frankl ver\u00f6ffentlicht &#8222;Man&#8217;s Search for Meaning&#8220; (dtsch. &#8222;&#8230; trotzdem Ja zum Leben sagen (Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager)&#8220;. Der Neurologe und Psychiater begr\u00fcndet die Logotherapie und Existenzanalye.<\/p>\n<p><strong>1962<\/strong> &#8211; Nach dem Bau der Berliner Mauer wird die Gesellschaft f\u00fcr Psychologie der DDR gegr\u00fcndet.<br \/>\nStanley Schachter und Jerome Singer publizieren erste Ergebnisse zu ihrer &#8222;Zweifaktorentheorie der Emotion&#8220; (Emotion entsteht aus der Erregung, die auf einen Stimulus erfolgt, und der kognitiven Bewertung dieser Erregung).<\/p>\n<p><strong>1963<\/strong> &#8211; Raymond B. Catell unterscheidet zwischen fl\u00fcssiger und kristalliner Intelligenz.<\/p>\n<p><strong>1964<\/strong> &#8211; In Dresden findet der 1. Kongress der &#8222;Gesellschaft f\u00fcr Psychologie der DDR&#8220; statt, Motto &#8222;Psychologie als gesellschaftliche Produktivkraft&#8220;, dem 6 weitere Kongresse folgen.<br \/>\n&#8222;Behavioral Study of Obedience&#8220; von Stanley Milgram erscheint. Dort stellt er erstmals die Ergebnisse seiner Studien zur Gehorsamsbereitschaft vor.<br \/>\nMit ihrem Buch &#8222;Conjoint Family Therapy&#8220; begr\u00fcndet Virginia Satir die entwicklungsorientierte Familientherapie, einen systemischen Ansatz, der auf Selbstregulierung und Wachstum der Pers\u00f6nlichkeit abzielt.<\/p>\n<p><strong>1966<\/strong> &#8211; William Masters und Virginia Johnson ver\u00f6ffentlichen die Ergebnisse ihrer Studie zum menschlichen Sexualverhalten.<\/p>\n<p><strong>1967<\/strong> &#8211; Ulric Neisser publiziert &#8222;Cognitive Psychology&#8220; und leistet damit einen zentralen Beitrag zur &#8222;kognitiven Wende&#8220; in der Psychologie.<\/p>\n<p><strong>1968<\/strong> &#8211; Richard Atkinson und Richard Schiffrin unterscheiden in ihrer Dreistufentheorie des Ged\u00e4chtnisses erstmals sensorisches Ged\u00e4chtnis, Kurzzeitged\u00e4chtnis und Langzeitged\u00e4chtnis<br \/>\nMartin Irle initiiert den SFB 24 &#8222;Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Entscheidungsforschung&#8220; an der Universit\u00e4t Mannheim, einen der erfolgreichsten Sonderforschungsbereiche in der Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).<\/p>\n<p><strong>1969<\/strong> &#8211; &#8222;Prinzipien der Verhaltensmodifikation&#8220; von Albert Bandura erscheint.<\/p>\n<p><strong>1971<\/strong> &#8211; Gr\u00fcndung der &#8222;Zentralstelle (seit 2001: Zentrum) f\u00fcr Psychologische Information und Dokumentation&#8220; (ZPID) in Trier, der zentralen Fachinformationseinrichtung f\u00fcr die Psychologie in den deutschsprachigen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Albert Bandura ver\u00f6ffentlicht seine &#8222;Social Learning Theory&#8220; (Dtsch. &#8222;Theorie des sozialen Lernens&#8220;).<br \/>\nPhilip Zimbardo f\u00fchrt an der Stanford-Universit\u00e4t eine Simulationsstudie zur Psychologie der Haft durch (&#8222;Stanford Prison Experiment&#8220;), die aufgrund der Auswirkungen der Situation auf die teilnehmenden Studenten vorzeitig abgebrochen werden muss.<\/p>\n<p><strong>1972<\/strong> &#8211; Klaus Holzkamp von der FU Berlin ver\u00f6ffentlicht die &#8222;Kritische Psychologie&#8220;, den Entwurf einer marxistischen Psychologie.<\/p>\n<p><strong>1973<\/strong> &#8211; Karl von Frisch, Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen erhalten den Nobelpreis f\u00fcr ihre Studien zum Verhalten von Tieren.<\/p>\n<p><strong>1974<\/strong> &#8211; Die &#8222;Psychologie Heute&#8220; erscheint als popul\u00e4rwissenschaftliche Monatsschrift nach amerikanischem Vorbild.<br \/>\n&#8222;Dichotomie und Duplizit\u00e4t. Grundlagen psychologischer Erkenntnis&#8220; erscheint zum Ged\u00e4chtnis an Ernst August D\u00f6lle.<\/p>\n<p><strong>1982<\/strong> &#8211; Der Motivationspsychologe Heinz Heckhausen wird Direktor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Psychologische Forschung in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><strong>1986<\/strong> &#8211; Robert Sternbergs &#8222;Angewandte Intelligenz&#8220; erscheint. Er stellt darin eine triarchische Theorie der menschlichen Intelligenz vor.<\/p>\n<p><strong>1990<\/strong> &#8211; Am 3. November, einen Monat nach der Wiedervereinigung, wird die \u201eGesellschaft f\u00fcr Psychologie der DDR\u201c aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p><strong>1991<\/strong> &#8211; &#8222;Learned Optimism&#8220; von Martin Seligman erscheint. Das Werk enth\u00e4lt die Grundgedanken der &#8222;Positive Psychology&#8220;-Bewegung. Seligmann pr\u00e4gte zuvor auch den Begriff &#8222;Erlernte Hilflosigkeit&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1994<\/strong> &#8211; Der Psychologe Klaus Grawe ver\u00f6ffentlicht mit &#8222;Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession&#8220; die erste umfassende Metaanalyse zur Wirksamkeit verschiedener Psychotherapieschulen.<\/p>\n<p><strong>1999<\/strong> &#8211; Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) tritt in Deutschland in Kraft und regelt den Beruf des Psychologischen Psychotherapeuten und den des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.<\/p>\n<p><strong>2004<\/strong> &#8211; In G\u00f6ttingen feiert die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Psychologie ihr 100j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden findest Du eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte der Psychologie, oder besser gesagt, eine Geschichte \u00fcber die Entdeckung des menschlichen Geistes und K\u00f6rpers.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":true,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[100,101],"tags":[],"class_list":["post-2569","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hpp","category-systematik_texte"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":7775,"url":"https:\/\/hppsycho.de\/mediathek\/2017\/10\/03\/die-psychologie-des-gelingens-wahr\/","url_meta":{"origin":2569,"position":0},"title":"Die Psychologie des Gelingens &#8211; WAHR","author":"","date":false,"format":false,"excerpt":"So klappt\u2019s Ein Krankenhaus und Patienten, die sich einer H\u00fcftoperation unterzogen haben. 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